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Gemeindeverwaltung Dünwald

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Hüpstedt wurde 1124 erstmals urkundlich erwähnt und hat als größter Ort 1552 Einwohner. In Hüpstedt gibt es eine Grund- und Gemeinschaftsschule sowie den katholischen Kindergarten "St. Christopherus". Auch Hüpstedt hat eine Blaskapelle, welche zu Festen und Feiern aufspielt, die "Hüpstedter Feuerwehrmusikanten". Zahlreiche Ausflugsziele in der näheren Umgebung laden zum Wandern/Radwandern ein.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger in Hüpstedt, liebe Hüpstedter,

   

herzlichen Dank für das Vertrauen, dass Sie mir als Ortsteilbürgermeister geschenkt haben. Ich habe vor der Wahl bewusst weder Flyer noch Plakate oder andere Werbemittel in Umlauf gebracht. Seit 1963 lebe ich mit Unterbrechungen hier in Hüpstedt. Seit etwa 20 Jahren bin ich an verschiedenen Bereichen der Polizei Thüringens in Führungsfunktionen tätig. Das führt selbstverständlich dazu, dass ich immer wieder in verschiedenen Medien erschienen bin. Gewollt oder ungewollt. Damit gibt es auch für die Hüpstedter eine Basis an Informationen über mich – ich habe mir gesagt, dass soll für die Wahlentscheidung reichen. Zudem bin ich in all meinem Handeln, beruflich, privat, persönlich, an sinnvollem, ökologischem und effizientem Handeln interessiert und wollte nicht zusätzliches Papier produzieren.

Seit 12. November bin ich nun bis zumindest Mitte 2024 unser Ortsteilbürgermeister und dann Ortschaftsbürgermeister. Die Mitglieder des Ortsteilrates und des Gemeinderates von Dünwald kenne ich. Auch mit den Bürgermeistern und politischen Verantwortungsträgern des Unstrut-Hainich-Kreises und des Eichsfeldkreises hatte ich in meinen vorherigen Funktionen regelmäßig zu tun. Wegen des in der polizeilichen Struktur verhafteten gelegentlichen Wechsels der Aufgaben, habe ich mich im Vereinsleben der Gemeinde allerdings die letzten Jahre nur sporadisch eingebracht. Da fehlen mir also Kontakte. Hier bin ich sehr an der Mithilfe und der Unterstützung des Ortsteilrates und natürlich der Vereine und deren Vorsitzenden interessiert. Als in absehbarer Zeit in Pension befindlicher Beamter hatte ich zu den Firmen, Handwerkern und Gewerbetreibenden eher nicht so konkreten Kontakt. Einerseits ist das nachteilig, andererseits braucht niemand zu befürchten, dass ich da eigene Interessen habe oder spezielle Interessen vertrete. Wenn ihnen da aber irgendwo „der Schuh drückt“ und sie glauben, dass wir als Ortsteilrat helfen können – sprechen Sie mich an.

Das betrifft auch die Zusammenarbeit mit den anderen Ortsteilbürgermeistern. Ich habe in meinen bisherigen Arbeitsfeldern horizontal, also zu denen, die die gleichen Aufgaben haben, nur halt im anderen Land (bei den Einsatzzentralen der Bundesländer), im anderen Kreis (bei den PI-Leitern) oder jetzt im anderen Ortsteil auf an Zusammenarbeit, Unterstützung und Informationsaustausch orientierte Kontakte Wert gelegt. Das hat viel mit Vertrauensvorschuss zu tun, werde ich aber auch jetzt tun. Nach oben zur neuen Bürgermeisterin der Gemeinde Dünwald sollte ein gutes und zielorientiertes Verhältnis zu schaffen sein. Unsere Ziele sind die bevorstehenden 14 Monate gleich.

Ich werde mich in jedem Dünwaldecho mit Informationen aus dem Ortsteilrat melden. Gerade jetzt, wo viel beraten werden muss. Nicht alles werden wir mit öffentlichen Sitzungen des Ortsteilrates kommunizieren können, weil mitunter Eile geboten ist. Nicht alle werden zu Sitzungen des Ortsteilrates kommen können, weil die Corona-Festlegungen manches derzeit und künftig einschränken – also werden wir es als Ortsteilrat hier hineinschreiben oder auf der Internetseite der vermerken. Informationen und Meinungen dazu dann gern über die Mail-Adresse der Gemeinde dann an uns. Wir werden wohl auch noch eine Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einrichten.

Was steht an?

Der Gemeinderat der Gemeinde Dünwald hat in einem Beschluss den Bürgerwillen aus der Befragung vom August bekräftigt, die Gemeinde durch den Gesetzgeber auflösen zu lassen. Das kann er nicht aus eigenem Willen! Er kann es beantragen und das tut er, weil die Dünwälder es so entschieden haben. Die Hüpstedter haben sich mehrheitlich für eine Angliederung an die Landgemeinde „Stadt Dingelstädt“ entschieden.

Der Arbeitsprozess dazu hat schon länger begonnen und musste auch im Wahlzeitraum fortgesetzt werden. Der erste Entwurf eines Fusionsvertrages liegt zur Stellungnahme vor. Der Ortschaftsrat hat sich damit befasst und dem Gemeinderat Änderungsvorschläge unterbreitet. Mit Gesetzen habe ich mich mehr als vierzig Jahre befasst, Anfang der neunziger auch an mehreren mitgeschrieben, also dieses Wissen einbringen können. Wichtiger erschien mir aber, die emotionalen Beweggründe der Hüpstedt für diese Entscheidung aufzunehmen. Klar ist, bei 54% für gibt es 46% die nicht für Dingelstädt waren und wofür sich die entscheiden hätten, die nicht zur Wahl gegangen sind, wissen wir alle nicht. Es wird also nicht jedem Recht zu machen sein. Da müssen die Hüpstedter (übrigens auch die Beberstedter und Zaunröder) jetzt durch!

Im Vertrag ist neben unseren legitimen Interessen als Hüpstedt der Ausgleich zu der schon bestehenden Landgemeinde Stadt Dingelstädt und den anderen neuen Ortsteilen, Bickenriede, Zella, Beberstedt zu gewährleisten. Und wir sollten darauf achten, dass unser kleiner Ortsteil Zaunröden dabei nicht hinten runterfällt. Ich bin sehr kompromissorientiert. 100 zu Null oder Null zu 100 ist kein Kompromiss und vergiftet die Zusammenarbeit. Effektiv erfolgreich heißt, Ziel erreicht, auch wenn zehn „Leichen“ den Weg „pflastern“. Das ist nicht mein Ding. Effizient heißt, Ziel so erreicht, dass keiner sein Gesicht verliert aber vertretbar Interessen abgegeben hat. So soll es werden.

Bestandteil des Fusionsvertrages sollen auch die Investitionswünsche des Ortes werden. Ich habe die derzeit im Entwurf enthaltenen Ideen (aus den Versammlungen, von Bürgern, aus dem Ortsteilrat, dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung zusammengestellten) auch in diesem Dünwaldecho abdrucken lassen. Teile dieses Inhaltes waren in vorherigen schon mal aufgeschrieben. „Wünsche“ heißt, ob Weihnachten auch was unterm Baum ist, werden die Jahre ergeben. Aber wenn „Mama und Papa“ oder „Stadt und Land“ nicht wissen, was der Nachwuchs gern vom Christkind möchte, ist die Chance 0%, dass es unterm Baum liegt. Deshalb die Frage:  Gibt es Wichtiges, dass fehlt? Dann bitte eine E-Mail an den Ortsteilrat oder in der Gemeindeverwaltung informieren. Nur jetzt sind die Chancen da, etwas zu fixieren. Alles was danach kommt, ist schwieriger.

Weitere Inhalte, die unseren Ort betreffen, haben wir deutlich angemerkt. Wir wollen klare Festlegungen für Kindergarten, Feuerwehr, Bauhof, Heimatstube, Sportstätten, Vereine, Jugendeinrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung im Vertrag. Dazu soll die Stadtverwaltung der Stadt Dingelstädt zu einer eindeutigen Position pro Schulstandort Hüpstedt in der derzeitigen und in zu entwickelnden Strukturen verpflichtet werden. Rechtlich hat hier der Kreistag im Eichsfeld die Entscheidung, aber die Stadt Dingelstädt ist mit Personen in diesem Kreistag vertreten und soll unsere Interessen in unserem Sinne vertreten.

Das ist die Haltung des Ortsteilrates Hüpstedt. Der Gemeinderat ist gefordert, dass mit Beberstedt abzugleichen und zusammenzuführen. Dabei auch darauf zu achten, dass die Ausgangsbasis für Zaunröden in seinen Fusionsverhandlungen gewahrt bleibt. Natürlich habe ich beide Ortsteilbürgermeister an unserer Variante beteiligt und informiert. Es muss nicht doppelt gearbeitet werden. Was auch sie vertreten können, sollte für alle im Vertrag stehen.

Das war also neben meiner Vorstellung auch einiges an inhaltlichen Informationen.  Ich hielt es zum jetzigen Zeitpunkt für sinnvoll, diesen Stand der Arbeit unseres Ortsteilrates öffentlich zu machen.

(15.11.2021)

Ihr Dietmar Kaiser

   

 

Bild Ortsschild Hüpstedt

Ortsschild Hüpstedt



Heimatmuseum
 

Sehenswürdigkeiten:

  • Katholische Kirche "St. Martin" (homepage)
  • Klüschen
  • Gutshaus mit Heimatmuseum (ältestes Gebäude von 1592, Führungen auf Anmeldung)

Vereine:

Kulturelle Höhepunkte:

  • Fasching
  • Schützenfest
  • Sportfest
  • Feuerwehrfest
  • Kirmes mit traditionellem Hammeltreiben

Essen und Trinken, Übernachtung:

  • Gaststätte "Zum Deutschen Kaiser"
  • Gaststätte "Eichsfelder Dorfschänke"
  • Eisdiele Ermentraut
  • Pensionen Rothagen und Wagner
  • Ferienwohnungen Anita Wedekind

Spezialitäten:

  • Eichsfelder Hausschlachtewurst
  • "Michels Bier" (homepage)











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